Supervision

Information für AusbildungskandidatInnen:

Ich bin seit 12. Juni 2012 in die Liste des Bundesministeriums als ausgebildete systemische Psychotherapeutin eingetragen. Ich habe bis 30. Mai 2020 1232,5 Selbsterfahrungseinheiten und 801 Einheiten Supervision absolviert. Im Rahmen der Ausbildung für das Gewerbe der Lebens-& Sozialberatung bin ich zur Ausübung von Einzel- und Gruppensupervision nach BGBI II Nr. 112/2006 §4 (4) 1 und nach §4 (3) zur Ausübung von Einzel- und Gruppenselbsterfahrung befugt. 

Zudem bin ich in der WKO im Expertenpool für Supervision und Aufstellungsarbeit gelistet. Dadurch bin ich berechtigt, auch Lebens-und SozialberaterInnen in den Lehrgängen der Spezialisierungen (dzt. Supervision & Aufstellungsarbeit) zu supervidieren und Selbsterfahrung zu geben. 

 

Was ist Supervision?

Supervision ist eine Gelegenheit, im professionellen Rahmen Themen und Fragestellungen von Teams oder einzelnen Personen zu reflektieren und konstruktiv neue Lösungsmöglichkeiten für das berufliche Aufgabenfeld zu erarbeiten. Sie wird sowohl im Weiterbildungskontext als auch für einzelne Personen, Firmen und Organisationen im Sozialbereich, aber auch in der Pädagogik, Politik, Verwaltung oder im Sportbereich und der Wirtschaft eingesetzt. Die Themen werden von der auftraggebenden Person, von Führungskräften oder von den teilnehmenden Personen eingebracht.

 

Wer kann Supervision in Anspruch nehmen, wann ist Supervision sinnvoll?

Jede Person, die bereit ist, sich selbst im beruflichen Kontext zu reflektieren. Für Firmen hat Supervision den Vorteil, dass MitarbeiterInnen bewusster und konstruktiver in Teams arbeiten. Nur wenn Körper, Geist und Seele sowohl beruflich als auch privat im Einklang sind, sind MitarbeiterInnen eine langjährige Bereicherung für den Betrieb. Aus meiner Tätigkeit mit arbeitslosen Personen weiß ich, dass Menschen oft schon Jahre vorher spüren, dass etwas nicht mehr stimmig ist. Sie reagieren allerdings erst sehr spät, oft ist eine Kündigung seitens Arbeitnehmer und/oder Arbeitgeber die Folge.

 

Wie häufig und in welchen Intervallen finden Sitzungen statt?

Die Termine, Häufigkeit und Intervalle werden mit dem einzelnen Supervisanden oder den finanzierenden Bezugsstellen vereinbart. Es wird zwischen Einzelsupervision, Teamsupervision, Fallsupervision und Gruppensupervison im Ausbildungskontext unterschieden. Grundsätzlich halte ich Supervisionen nur in Doppeleinheiten oder längeren Blöcken ab.

Mögliche Themen 

Alle Themen ihres beruflichen Engagements inklusive ehrenamtliche Tätigkeiten und im Ausbildungskontext.

 

Ziele einer Supervision
Sich selbst in der Verantwortung als Beteiligter eines Prozesses erleben, eigene Muster, Haltungen als auch Verhalten in Arbeits- und Ausbildungssituationen erkennen, verstehen und reflektieren und dadurch mehr Verständnis sowie neue Denk- und Handlungsstrategien entwickeln. Supervision kann sowohl als Qualitätssicherung als auch als Krisenintervention dienen. Veränderungsprozesse werden aktiv und konstruktiv mit Unterstützung aller beteiligten Personen angeregt, praktisch umgesetzt und in weiteren Sitzungen gegebenenfalls evaluiert.